Am 28. Februar wurde ein Anschlag gegen Geräte des Unternehmens Hentschke Bau verübt. Dazu äußert sich EFBI-Leiter Prof. Dr. Oliver Decker in einem Statement.
In diesem Psychosozial-Band, mutherausgegeben von Oliver Decker, sind deshalb Beiträge versammelt, die zwar jeweils originäre Zugänge zum Antisemitismus bieten, die aber gerade deshalb die Dimensionen des Ressentiments und seiner Erfahrung verstehen helfen. Die Beiträge sind von psycho- und gruppenanalytischen Zugänge getragen, sie nutzen psychologische und sozialwissenschaftliche Theoriebildung und sind sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgerichtet. Es werden Forschungs- und Praxisprojekte u. a. aus drei großen Städten – Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main und dem ganzen Bundesgebiet vorgestellt.
Zusammen mit chronik.LE, dem Kulturbüro Sachsen und der RAA Sachsen hat das Else-Frenkel-Brunswik-Institut zum dritten Mal einen Fachtag veranstaltet, um Ressourcen und Wissen über die Praxis von Dokumentation und Monitoring für zivilgesellschaftlich engagierte Menschen in Sachsen zu sammeln. In der Audiodokumentation "Dokumentation und Monitoring 3 – Chemnitz 2018 und die stille Mitte" haben die freien Journalistinnen Anna Vosgerau und Eva Weber die wichtigsten Erkenntnisse des Fachtags zusammengetragen.
Das Direktorium des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) an der Universität Leipzig ist betroffen von der Absage des Vortrags von Benny Morris. Der international renommierte Historiker sollte im Rahmen der Ringvorlesung Antisemitismus an der Theologischen Fakultät über den Nahostkonflikt referieren. Der Vortrag wurde wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Die EFBI-Wissenschaftler solidarisieren sich mit den Kolleginnen und Kollegen, die diese wichtige Veranstaltungsreihe vorbereitet haben, sowie mit dem Referenten.